Wir verstehen, was Sie fühlen

 

Sicher fragen Sie sich, was unsere Praxis von Ihren bisherigen Erfahrungen unterscheidet. Und diese Frage möchten wir Ihnen gern so persönlich wie möglich beantworten:
Die ganz eigene, persönliche Erfahrung von genau der einen Kollegin in unserer Praxis, die von der Angstpatientin zum Mitglied unseres Teams wurde, hat uns als Praxis unheimlich sensibilisiert und uns einen tiefen Einblick in das Leben eines Angstpatienten gegeben.


"Als ich die Praxis im Westhafen das erste Mal betrat, war ich sicher sichtlich verängstigt. Scham und Ängste zeichneten mein 35-jähriges Gesicht. Wie es in unserer Praxis immer gemacht wird, wurde auch ich sanft empfangen, mir wurde die Praxis gezeigt, natürlich nur so viel, dass es mich nicht überfordern würde und mir wurde von Herzen das Gefühl gegeben, dass ich mich sicher und geborgen fühlen darf. 

Schon bei der Kontaktaufnahme per Mail, was im Übrigen viele Patienten so machen, denn auf diesem Wege ist man von der angenehmen Anonymität geschützt, wurde mir mitgeteilt, dass dieser erste Termin auf keinen Fall in einem Behandlungszimmer endet. Sondern lediglich dem Kennenlernen dient. 

Dieser Termin ist auch für das gesamte Team außerordentlich wichtig, denn auch die Praxis möchte ein sicheres Gefühl für jeden einzelnen Patienten bekommen.
Ohne Wartezeit, denn das ist der Endgegner eines jeden Patienten mit Zahnarztangst, wurde ich zum Röntgen abgeholt. Leider lagen keine aktuellen Bilder von meinem Kiefer vor. Ich war mittlerweile einige Jahrzehnte nicht mehr bei einem Zahnarzt. Alle Versuche, meine Probleme behandeln zu lassen, scheiterten an negativen Begegnungen bei verschiedensten Ärzten.
Schon beim Röntgen traten erste Hürden auf. "Bitte einmal mit den Vorderzähnen zubeißen"- wurde ich gebeten. Schwierig. Denn ich hatte davon genau noch 2 an der Zahl. Wovon der eine schon einen tiefen Riss in der Mitte hatte. Sofort traten alte Gefühle wieder in den Vordergrund. Ich habe mich unendlich geschämt. Mir gedacht: "Wie sage ich der Zahnarzthelferin mit den schönen, perfekten Zähnen nun, was mein Problem ist?" 

Im handumdrehen füllten sich meine Augen mit Tränen, mir wurde heiß und ich begann zu zittern. Tina, die Zahnmedizinische Fachangestellte und OP-Leitung der Praxis, fühlte sofort meine Unsicherheit, legte mir lächelnd die Hand auf die Schulter und sagte: "Kein Problem, ganz langsam. Wir schaffen das gemeinsam.«
Ich spürte ihre Wärme und war wenigstens etwas von der Scham über meinen Befund befreit.
Das Bild konnte nun also erstellt werden und es tat nicht mal weh. Die Angst vor dem Schmerz ist immer da. Meist liegen traumatische Erlebnisse in der Kindheit verborgen. Oft haben wir schlechte Erfahrungen gemacht. Der Zahnarzt kommt so nah in deine Komfortzone wie kein anderer, fremder Mensch. Wenn diese Situation dann auch noch von Schmerzen untermauert wird,- herzlichen Glückwunsch- dann haben wir ein Problem. Oft unser ganzes Leben lang.
Zurück zu mir.
Tina begleitete mich in einen Raum, der mich eher an ein schönes Büro/Wohnzimmer erinnerte. Und hier traf ich das erste Mal auf Dr. med. Hildebrand. Kurzer sidefakt: Die Praxis riecht nicht nach Zahnarzt. Ich weiß bis heute nicht genau, woran das liegt. Tina sagt, an dem besonderen Desinfektionsmittel. Und nicht nur das, ich hörte und höre auch heute als Mitarbeiterin der Praxis zu keiner Zeit einen Bohrer. Für viele vielleicht ein unwichtiges Detail. Für mich als starke Angstpatientin war das der Himmel auf Erden.
Wir waren bei Dr. med. Hildebrand.
Er begrüßte mich und sagte:"Versuchen Sie sich zu entspannen, die Zeit des Leidens ist nun vorbei, wenn Sie es wollen.“ Das waren seine ersten Worte an mich. Sowas erlebte ich bis dato noch nie. Ich erinnere mich an diesen Moment, als wäre es gestern gewesen. Denn dieser Satz war pure Erleichterung. Ich musste auch im Verlauf nicht mehr viel sagen. Er klärte mich lückenlos über die verschiedenen Möglichkeiten auf. Auch über die Finanzierung. Denn das ist natürlich auch ein riesengroßes Problem in meinem Kopf gewesen. Jeder weiß mittlerweile, wie kostspielig eine solch umfangreiche Behandlung ist. Aber auch hier gibt es für nahezu jedes Problem eine Lösung.
Uns war schnell klar, mein restlicher Zahnbestand musste raus. Mein Kiefer war voller Entzündungen und kein Zahn ohne Schaden. Es waren ja nicht mehr viele vorhanden. Auch war klar, ich entscheide mich für eine Behandlung in Vollnarkose. Einschlafen, behandeln lassen, aufwachen. Und das mit festen Zähnen im Mund. Die Vorstellung war zu schön, um wahr zu sein. Aber Herr Dr. Hildeband gab mir sein Wort. 

Vertrauen zu einem Zahnarzt zu gewinnen, war sehr schwer. Aber die Hoffnung war so groß und das gute Gefühl in der Praxis inkl. der positiven Erfahrungen bis hier her, haben mich vertrauen lassen. Ein letztes Mal.
Was hatte ich auch für eine alternative. Angefangen damit, dass ich über die letzten Jahre kiloweise Schmerzmittel und Antibiotika zu mir genommen habe, denn so ein Zustand im Mund bleibt ja auch nicht Schmerz und Entzündungsfrei. Ich habe nach und nach nicht nur meine Gesundheit, sondern auch mein Leben verloren. Essen konnte ich seit vielen Jahren nicht mehr genießen. Ich habe nicht mehr danach eingekauft, was mir schmeckt. Ich habe weich gekauft. Weiche Lebensmittel. Denn an kauen war nicht mehr zu denken. 

Meine sozialen Kontakte verschwanden immer mehr. Ich war so lebensfroh, habe für mein Leben gern gelacht und mich mit Freunden getroffen. Nichts von alledem war noch möglich. Ich habe mich zurückgezogen. Meinen Job habe ich gehasst, denn ich musste ja kommunizieren. Ich war Meisterin im Verstecken. Meine Oberlippe war praktisch eingefroren. Ich habe es geschafft, sie nicht mehr zu bewegen, sodass sie meinen mangelnden Zahnbestand versteckte. 

Auch vor meinem Ehemann habe ich versucht meine Zähne zu verstecken und hatte Angst vor dem Einschlafen. Denn da hatte ich keine Kontrolle mehr über meine Oberlippe. Ich hatte Angst, dass er es sehen könnte, denn ja, auch vor meiner Familie habe ich mich unendlich geschämt.
Keine Mimik mehr beim Reden. Also wirkte ich verhärmt. Ich wirkte zickig und schlecht gelaunt. Und ich denke, das können meine Kollegen heute bestätigen, das bin ich nun wirklich nicht.
Unzählige Nächte habe ich wach und voller Schmerzen, mit einem Kühlpack auf der Couch verbracht. Ich erinnere mich nicht mehr, wie viele Partys oder Verabredungen ich abgesagt habe. 

Habe mir Sorgen gemacht, was so ein großer Abszess, wie ich ihn mindestens 4x im Jahr hatte, mit meinem Körper macht. Außerdem war ich ständig krank. Kein Wunder, bei den vielen Entzündungen, die über viele Jahre in meinem Körper arbeiteten.
Diese 30 min in der Praxis waren der Anfang meines neuen Lebens. 

Ich bin zu meinem Auto gegangen und habe erstmal eine Weile geweint. Vor Erleichterung und Zuversicht. Die Anspannung der letzten Jahre fiel mit einem Mal ab. Ich konnte es nicht fassen. Wir hatten einen Plan.
Kurze Zeit später kam dann der Tag: Meine OP! Wahnsinn, wie aufgeregt ich war. Ich habe mich für eine Behandlung mit PRGF entschieden. Im Nachhinein, die beste Entscheidung. 

Ich kam am Morgen in die Praxis. Viel brauchte ich gar nicht. Meine ausgefüllten Anästesieunterlagen und bequeme Klamotten. Und wieder wurde ich mit Herzenswärme und Empathie empfangen. Man kommt erst gar nicht auf den Gedanken, dass etwas schieflaufen könnte. In der Praxis von Dr. Hildebrand wird man sofort aufgenommen und nicht mehr allein gelassen. 

Das Gespräch mit dem Anästhesisten war auch sehr gut. Das ist wichtig, denn immerhin reden wir hier über eine Narkose. Ich fühle mich sehr wohl. Alle Räume in der Praxis sind unheimlich warm und trotz Sterilität im OP, fühlt man sich nicht ausgeliefert oder fremd. Ich wurde sanft in die Narkose begleitet und der Rest ist Geschichte.
Ich wachte auf und habe voller Erleichterung festgestellt, Hr. Dr. Hildebrand hat sein Wort gehalten. Ich habe Zähne! Meine Kiefer wurden mit insgesamt 12 Implantaten versorgt, auf denen ich nun festsitzende Zähne habe.
Dieses wiedergewonnene Lebensgefühl zu beschreiben, ist unmöglich. Und ich wünsche mir so sehr, dass jeder, der diese Zeilen liest, einmal selbst diese aufregende Reise in ein neues Leben antreten darf.
Ich bin unendlich stolz, mich getraut zu haben. Am Ende habe ich nämlich nicht nur mein Leben wieder, ich habe auch einen unheimlich wichtigen Job dazugewonnen. Ich darf Menschen, denen es ähnlich oder genau so geht wie mir, eine Stütze für diesen Weg sein.

Zuletzt möchte ich sagen: WIR SCHAFFEN DAS! "


Schauen Sie sich hierzu auch gern unser Video auf der Startseite an.

 

 
 
 
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